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Tschö 2020 – ein Jahresrückblick auf den allerletzten Drücker

Hey 2020, so schlimm warst du nicht, lass dir das nicht einreden. 2020 hat uns mal ordentlich durchgerüttelt. Es zählt ja schon zur Tradition, dass man spätestens ab Mitte des laufenden Jahres beginnt, sich über selbiges zu beschweren. Gegen Ende wird es meist noch schlimmer- ganz so als hätten wir seit der Kindheit nichts Gutes…

44. Uff.

„Die 44 ist eine Zahl, nichts weiter“ wurde mir gesagt. Das stimmt für mich aber nicht. Die 44 ist seltsam und alt, gefühlt und nicht gefühlt, Schreck und Hoffnung, Anfang und Fortgang. Die 44 ist eine ganze Menge. Erst recht an Jahren und Entwicklung.

Was es bedeutet

Es gibt nicht viele Menschen, die dir in diesem Schmerz die Hand reichen und dich vor dem Ertrinken retten können. Meist ist es schon großes Glück, wenn man einen Menschen im Leben trifft, der das kann.

Stehenbleiben und weitergehen

Ich habe schon überall gestanden. Mal auf der richtigen, mal auf der falschen Seite. Mal mittendrin, mal am Rand. Auf der Sonnenseite, aber auch oft im Schatten. Ich bin sehr oft durch die Dunkelheit gegangen, stehen geblieben und gleichzeitig an allen Sonnenpunkten vorbeigerannt.

Mal was anderes…

Die Depression lehrt mich so viel über mich selbst. Das ist ein Teil, für den ich wirklich dankbar bin. Weil ich dadurch die Chance habe, mich und mein Verhalten zu reflektieren und mein Denken zu verändern. Und ich möchte diese Chance nutzen.