Schnörkelherz

Alles wird gut

„In meinem Bauch dieses Ziehen,alles wird sich verändern.Ich bemerke das vertraute Kribbeln in meinen Händen.Alle Zeichen auf Sturm, ja es geht endlich los.“* Selbstwirksamkeit, Selbstkontrolle und Selbstbewusstsein waren lange Zeit meines Lebens Worte aus dem Duden. Ich konnte die theoretische Bedeutung verstehen, doch was mir fehlte war das Gefühl dazu. Mein Leben und wie ich…

Du warst da

Du hast einen kurzen, aber sehr intensiven Fußabdruck in meinem Leben hinterlassen. Das passiert nicht oft, aber wenn es passiert, dann lohnt es sich, diesen Platz im Herzen immer zu pflegen. Und das werde ich immer tun. 

Die Menschheit hat den Verstand verloren

Wir können dem Elend dieser Welt nicht entgehen und vielleicht sollten wir das auch gar nicht. Denn jeder Mensch mit einem Fünkchen Empathie kann dann gar nicht anders, als zu versuchen, die Welt ein bisschen besser zu machen. Aber wir müssen uns schützen, wir müssen einen Weg finden, nicht an der Rücksichtslosigkeit anderer Menschen zu zerbrechen.

Kraftorte

Zu Hause ist nicht, wo ich wohne. Zu Hause ist wo ich fühle. Die Karten mischen sich neu, denn in mir erwacht ein neues Bewusstsein. Wohin mich mein Weg führen wird, weiß ich nicht. Das muss ich aber auch nicht wissen. Mein Herz wird es mir zeigen.

Radikale Akzeptanz

In der Radikalen Akzeptanz geht es darum, Dinge, die nicht mehr veränderbar sind – weil sie zum Beispiel schon stattgefunden haben – anzunehmen und die Tatsache zu akzeptieren, dass sie passiert und nicht veränderbar sind, sie damit endgültig loszulassen und den damit verbundenen Schmerz zu überwinden. 

My ever present past?

Wichtig ist allein die Gegenwart. Die Vergangenheit ist vergangen, sie lässt sich nicht ändern. Nur die Schlüsse, die wir daraus ziehen können unser Jetzt beeinflussen. Was die Zukunft bringt, werden wir nie wissen und es ist auch nicht wichtig. Wenn wir darauf vertrauen, dass wir schon auf dem richtigen Weg sind, dann wird Gutes kommen.

It’s all about… Love.

Mein größter Schatz ist meine Liebe. Meine eigene Definition von Liebe, die ich gerade erkenne und erfahre. Die so fernab von dem ist, das ich bislang kannte. Sie muss nicht kategorisiert werden, sie muss in keine Beziehung passen. Ich muss nichts davon in eine Realität holen, die von anderen Menschen definiert wird. Es ist okay, nicht die von anderen kreierte Weltanschauung zu passen. Ich muss niemandem genügen, so lange ich mir selbst genüge. Ich muss keine Lovestory aus dem Kino erleben. Meine Liebe ist anders. Und es gibt nur sehr wenig Menschen, die verstehen, was ich hier zu sagen versuche. Aber es gibt sie, die Herzen in einer herzlosen Welt und ich bin froh, dass ich sie in meinem Leben habe. 

Zehn Jahre.

er wieder zurück. Der Krebs. Das große K-Wort, das so viel Angst, Schmerzen und so wenig Sicherheit mit sich trägt. Pläne, Wünsche und das normale Leben sind mit den drei Worten „es ist Krebs“ dahin, zerschlagen innerhalb von Sekunden. 

Sturm

Ich wünsche mir, dass jemand sieht, in welcher Dunkelheit ich gerade bin, kann es aber nicht zeigen.
Ich wünsche mir, dass mich jemand da raus holt, schaffe es aber nicht, darum zu bitten.
Ich wünsche mir, dass es jemand versteht, mag es aber nicht erklären.
Ich wünsche mir, dass jemand meine Tränen trocknet, aber ich kann sie nicht abstellen.
Ich möchte allen sagen, dass ich gerade nicht mehr kann, aber ich weiß nicht wie.
Ich möchte sagen, dass ich nicht mutig und stark bin, sondern ganz klein und verletzt.

Zehn! Jahre!

Heute vor zehn Jahren habe ich mein Sicherheitsgefühl verloren. Ich habe die Leichtigkeit verloren, dass alles schon irgendwie gut gehen wird und mir nichts Ernstes zustoßen kann. Heute vor zehn Jahren hat sich alles für mich verändert. Und ich mich auch.

Erst denken, dann reden

Ich würde mir wünschen, dass mit dem mittlerweile doch ein wenig wachsendem Bewusstsein für psychische Krankheiten auch ein Sensibilisieren in der eigenen Sprache einsetzt. Es gibt keinen Grund, irgendeine Krankheit zu bagatellisieren, denn sie erfordert immer eine Leidenszeit, egal wie ausgeprägt oder bedrohend sie sein mag. Wir sollten anfangen, dies in unserer Sprache zu berücksichtigen und Dinge trotzdem ernst zu nehmen, auch wenn wir sie vielleicht selbst nicht erfassen können.

Brain: I see you’re trying to sleep, so I can offer you a selection of your worst memories from the last 10 years

Keine Atemübung der Welt schafft es, mein Gedankenkarussel zu stoppen. Das gelingt mir schon tagsüber meist nur mit Mühe, in der Nacht bin ich komplett verloren. Mangels Serotonin ist es, als würde mein Kopf gegen die nächtliche Stille anbrüllen. Er piesackt mich mit alten Erinnerungen und noch älteren Gefühlen, springt von Gedanke zu Gedanke und lässt mich Entscheidungen noch einmal überdenken, oder besser: anzweifeln. Ich hänge verpassten Chancen hinterher und wie ein Blitzlichtgewitter ploppen immer wieder aktuelle Fragen und Erlebnisse auf, als würde alles noch nicht reichen.

Dauerlauf

Wenn ich ständig weglaufe, bin ich eben nur mit dem Laufen beschäftigt. Ich renne dabei an allen Punkten vorbei, die mir helfen könnten, meine Energie wieder aufzufüllen.